Was mich im Moment grad so bewegt …

Erfahrungen, Fotografieren, Links, Pagenews

Nun, ihr habt schon über einen Monat nichts mehr von mir gehört und ich will euch nun mal wieder ein wenig updaten, was mich so bewegt und inspiriert.

Seit dem 4. Januar bin ich wieder voll in das Studium involviert und habe schon wieder etliche, mehr oder weniger gute Prüfungen hinter mir :-S . Es gibt einige elementare Fächer, an denen ich wirklich Spass habe und auch die Übungsaufgaben ohne grosse Probleme lösen kann, aber an der Prüfung klappt es dann jeweils nicht so, wie es gedacht wäre 😛 , da muss ich nun ein wenig mehr investieren … und beim Fotografieren abstriche hinnehmen 🙁

Am letzten Wochenende ging mein erstes grosses Shooting mit der Band Descend to Rise über die Bühne. Dafür habe ich eine Menge Vorarbeit investiert und mir viel überlegt, darum musste der Blog ein wenig zurück stecken. Und dank meinem überaus hervorragendem Freund und  Assistenten Balz Kübli von Picturebrothers.ch lief es auch bis auf einige wenige Ausnahmen hervorragend. Ich denke, ich kann euch in den nächsten Wochen dann mal mit ein paar Kostproben überraschen …

Im Zusammenhang mit diesem Shooting habe ich mich auch intensiv mit Lightwriting auseinandergesetzt, weil ich da eine Idee hatte, die ich gerne umgesetzt hätte, aber leider lief uns am Schluss die Zeit davon. Dennoch werde ich dieses Thema dieses Jahr versuchen weiter voran zu treiben und mehr Bilder in diese Richtung umzusetzen. Bei meinen Recherchen bin ich dann auf eine extrem inspirierende Seite aus Russland gestossen, die ihr unbedingt mal anschauen müsst, auch wenn ihr kyrillisch nicht beherrscht, so wie ich: http://www.freezelight.ru

Ein weiterer Beitrag, der mich inspiriert hat, ist der folgende Video von Dippold and Hippoyard die hier zeigen, wie sie Bilder, die mit einem Polaroid PoGo auf ZINK-Papier gedruckt wurden manipulieren. Es sind einfach unglaublich coole Effekte, die sie da heraus holen! Ich bin grad dabei das ganze nachzumachen!!!

Photo Manipulation: Zink-PoGo from Frenky on Vimeo.

 

Wenn ich es mir so recht überlege, würde ich gerne mehr analog Fotografieren und am allerliebsten hätte ich auch gleich noch eine Dunkelkammer, wo ich dann die Bilder selber entwickeln und rumspielen könnte!
Ich denke, das mit dem analog Fotografieren kriege ich noch hin, ich glaube ich rufe einfach für mich einmal im Monat den analogen Samstag aus. Das mit der Dunkelkammer werde ich wohl aus zeitlichen und räumlichen Diskrepanzen mal einfach auf meine Lange Wunschliste schreiben. Achja, wo wir grad bei der Wunschliste sind, ein kleines Studio hätte da wohl auch noch Platz drauf 😉

 

So, das wären dann mal meine News gewesen vom Januar und für den Februar.

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Meine persönlichen Top12 respektive Top24 vom 2009 – Teil 2

Erfahrungen, Pagenews

Nachdem belichtet.ch ein paar Tage mit DNS-Problemen zu kämpfen hatte, melde ich mich mit dem zweiten Teil meines fotografischen Jahresrückblicks zurück.

Hier kommt nun mein zweiter Teil der Top24 vom Jahr 2009, mit meinen Konzertfotografien. Die Bilder stammen vom Heavenstagefestival, Solidfestival und dem letzten Konzert von Delirious?, in der Schweiz.

Meine ganz persönliche Neuentdeckung in diesem Jahr ist die neugegründete Band Mole Affect, die ich am Heavenstagefestival das erste Mal gesehen habe. Ich glaube, dass die Jungs noch einiges vor sich haben und wünsche ihnen alles gute auf dem weiteren Weg und hoffe, dass ich noch eine Menge guter Bilder von euch machen kann.

Die weiteren Bilder sind von Warrnambool, Pillar, Kutless, Verra Cruz, HB und Delirious?. Ich hatte auf jedenfall bei jeder dieser Bands eine menge Spass beim fotografieren und es war mir wirklich eine ehre so viele coole Bands fotografiert haben zu dürfen, die auch geilen Sound machen!

Viel Spass beim ansehen.

 

DSC_5362
Jonathan Müller von Mole Affect 
 

DSC_6356 Warrnambool

   DSC_6393

Warrnambool

         
DSC_3447

Pillar

  DSC_3123
Pillar
  DSC_2628  

Verra Cruz

       
DSC_3832
Kutless
  DSC_4307

HB

    DSC_4383

HB

         
DSC_6102  

Delirious?

DSC_5590 

Delirious?

  DSC_6156  
Delirious?

 

Und, was meinst du zu meinen Top 12 Konzertfotografien?

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Meine persönlichen Top12 respektive Top24 vom 2009 – Teil 1

Erfahrungen, Fotografieren, Pagenews, People

Martin Gommel von Kwerfeldein.de hat mich darauf gebracht, einen fotografischen Rückblick auf das Jahr 2009 zu wagen. Ich hatte es echt schwer, mich auf 12 Bilder einzuschränken und schlussendlich entschieden, eine Top 24 daraus zu machen. Und auch das fiel mir immer noch schwer.

Vielleicht fragst du dich jetzt warum eine Top24? Nun, ich bewege mich beim fotografieren zwischen zwei Gebieten hin und her. Einerseits sind da meine eher künstlerischen Fotos und dann noch die Konzertfotografien. Beides mache ich mit Herzblut, muss ich aber irgendwie voneinander trennen, obwohl das auch nicht immer so einfach ist.

 

Künstlerische Bilder und People Fotos

So, nun mal der erste Teil meiner Top 24, ich hoffe, ihr könnt es ein wenig geniessen. Übrigens könnt ihr auf die Bilder klicken, um diese in einer grösseren Auflösung anzusehen. Viel Spass

 

DSC_21311. The nature takes it back

Einer meiner ersten längeren Fototrips in diesem Jahr. Für diese Serie, die ihr auch als Galerie auf dieser Page findet, bin ich extra nach Bern gereist und habe auf einem, inzwischen aufgelöstem, Autofriedhof eine ganze Menge Bilder gemacht. Dabei ist auch dieses entstanden, welches mein Favorit aus dieser Serie ist.

 

 

DSC_16682. My Switzerland

Dieses Bild ist bei einem spontanem Fotoausflug mit meinem guten Freund Nils Sandmeier an den Etang de la Gruère entstanden. Damit habe ich am Windows 7 Wallpapercontest unter die 4 Wochensieger geschafft und bin nur knapp am Gesamtsieg vorbeigeschrammt. Trotzdem liebe ich dieses Bild und stellt auch der Wochensieg für mich einen Erfolg dar, auf den ich gerne zurück blicke.

 

 

 

DSC_08843. My Hometown @ my most liked time 

Ja, das ist meine persönliche Sicht auf meine kleine aber feine Stadt Winterthur. Das grösste Hochhaus in Winterthur, vom Spital aus gesehen, während der blauen Stunde.

Wenn ich durch meine nähere Umgebung ziehe um Bilder zu machen, dann mache ich das eigentlich immer, kurz vor dem Sonnenuntergang. Ich liebe die blaue Stunde, weil der Himmel dann so intensive Farben bekommt, und weil dann die Stadt langsam aber sicher ihre Lichter anzündet und ihr zweites Gesicht zum vorschein kommt.

Ich liebe das Bild, gerade wegen der Polaroid-Bearbeitung, wo die Farben doch noch um einiges intensiver hervorkommen.

Ich liebe es einfach 😉

 

 

DSC_80844. Silence after Storm

Dieses Bild habe ich während den Sommerferien mit meinen Freunden in der Innerschweiz geschossen. Das Bild ist kurz nach einem heftigen Gewitter am Stanserhorn entstanden und ist in seiner Farbe und Struktur in meinen Augen einfach einmalig. Ich stand dafür sogar während dem Gewitter im Regen und versuchte gelungene Bilder in den Kasten zu kriegen während die Wolken in unglaublicher Geschwindigkeit über den Berg hin wegzogen.

 

 

DSC_82015. Hommage an Dahli

Vor zwei Jahren war ich an einer Ausstellung von Salvador Dahli in St. Moritz und ich bin und war schon immer von seinen Bildern begeistert.
Seine andere, vielleicht etwas schräge Sicht auf die Welt hat mich dazu inspiriert, dasselbe mit meiner Kamera zu tun.

Seither arbeite ich an einer Serie und gehe immer wieder hinaus um Dinge zu sehen an denen die meisten achtlos vorbei laufen.

Ich will , mit der Kamera, unsere Welt anders wahrzunehmen, als es die meisten Menschen tun.

 

Das ist mein bisher bestes aus dieser Serie in diesem Jahr.

 

DSC_84826. I love you

Mitte des Jahres liess ich mich endlich auf das Wagnis ein, Menschen zu fotografieren. Und damit mir sicher nicht langweilig wird, fand mein erstes Shooting auch gleich mit einem Pärchen statt. Christa und Lukas hatten eine sehr coole Stimmung und ich hatte keine Probleme, gute Bilder in den Kasten zu kriegen.

Ich möchte ihnen hier nochmals danken, dass sie sich darauf eingelassen und so gut mitgemacht haben. Und Leon Seierlein von Picturebrothers darf ich hier natürlich nicht vergessen, er hat mir eine ganze Menge coole Tipps gegeben, wie ich das ganze angehen soll.

 

DSC_0274 7. Beachvolleygame

 

Was soll ich dazu noch schreiben?

 

Meine Herbstferien mit Freunden in Spanien.

 

Für dieses Bild bin ich mehrere Male längere Zeit neben dem Feld im Sand herumgekrochen und wurde aber mit diesem Bild entlohnt, welches es sogar in Wöchentlichen Top 10 von Farbwolke.de und Shockmotion.de geschafft hat!

 

  

DSC_10848. Friends 4 ever

In Spanien habe ich dann den Strand gleich noch dazu genutzt, Bilder mit den beiden hübschen Mädels zu schiessen, die ihre tiefe Freundschaft rüberbringen sollen. Es war wirklich eine sehr coole und entspannte Sache und hat mir einen weiteren Schub gegeben, mehr Menschen zu fotografieren und porträtieren.

 

 

DSC_01849. Tribut 2 Zimtstern

Nachdem ich den Zimtsterntrailer gesehen hatte, wo die verrückten Typen durch den herbstlichen Wald boarden, wusste ich, dass ich ein solches Fotoshooting machen will. Mit Lukas und Pascal, zwei meiner WG-Mitbewohner waren die Akteure schnell gefunden und wir brachen mit leichter Verspätung und vollausgerüstet auf, eine geeignete Stelle zu finden.
Leider dunkelte es sehr schnell ein und das Nikon-CLS ist auch nicht über alle Zweifel erhaben und kann nicht immer eingesetzt werden. So versuchten wir das beste daraus zu machen und kamen mit einer kleinen aber feinen Serie von Bildern wieder zurück.

Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr eine ähnliche Session nochmals machen, diesmal aber ein bisschen professioneller und besser organisiert!

 

DSC_640610. Magic Mushrooms

Nebel -  Neeeebeeeel – Ich liebe Nebel!!! Meine beste, schönste und für mich erfüllendste Fotosession in Winterthur hatte ich, als es tatsächlich mal mitten in Winterthur dichter Nebel hatte, und ich Zeit fand, mit meiner Kamera loszuziehen. Ich vergass meine Müdigkeit, meinen Hunger und meinen Durst! Ich schlich mich durch Winterthur, von einer Ecke zu anderen und realisierte etliche Bilder, die ich zuvor schon länger vorgenommen hatte.

 

 

DSC_648911. What’s a Moment

Ein gelungener und spannender Schnappschuss während einer spontanen Fototour mit meinen Freunden vom together we create (twc) durch Zürich. Wir treffen uns einmal wöchentlich um verschiedene Projekte zu realisieren, diskutieren und uns auszutauschen. Ich konnte wirklich eine Menge lernen und geniesse es jeden Mittwoch wieder auf ein neues mit meinen Fotofreunden zusammen zu sein.

 

 

DSC_0219-Bearbeitet-212. Mystical Snowfall

Der erste starke Schneefall in Winterthur. Ich hatte nur wenig Zeit, aber wusste sehr genau wo ich hinmusste, um dieses Bild, eine Langzeitbelichtung, zu kriegen. Trotzdem habe ich mich schlussendlich verspätet, aber dieses eine Bild war es mir echt wert und ist im Moment mein absoluter Topfavorit!!!

 

 

 

Und, was findest du zu meiner Top12? Haben dir die Bilder gefallen, dich inspiriert, oder fandest du sie einfach scheisse?

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Neuer Anstrich von Belichtet.ch

Pagenews


FlameLogo_square_NEWEinigen von Euch ist es sicher schon aufgefallen, belichtet.ch hat an diesem Wochenende einen neuen Anstrich  bekommen.

Das Logo lag nun schon länger auf meiner Platte herum, aber irgendwie habe ich es in Photoshop nie so hingekriegt wie ich es wollte. Nun habe ich mich mit meinem Lieblingsprogramm Flash MX (lief unter Win Vista nicht … dafür wieder auf Win7) endlich mal wieder hingesetzt und es umgesetzt.

Es gibt noch einige Feinheiten zu beheben, wie z.B. weisse ränder an einigen Grafiken, ansonsten ist es eigentlich fertig.

 

Was haltet ihr davon?

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Available Light – Fotografieren bei wenig Licht … … – Teil 2

Erfahrungen, Fotografieren, HowTo

Heute schreibe ich über meine Erfahrung beim Fotografieren, wenn es nur noch wenig Licht hat. Das ist meistens während und nach der Abenddämmerung und beim Fotografieren in Räumen der Fall. Ich gehe hier darauf ein, mit welchen Kameraeinstellung, Objektiven und anderem Zubehör man sich je nachdem behelfen kann.

 

Grundsätzliche Einteilung in zwei Kategorien

Grundsätzlich unterscheiden sich zwei verschiedene Arten von “Available Light”-Fotografie bei denen ich ganz unterschiedlich zu Werke gehe. Zum einen gibt es statische Objekte, Dinge, die sich nicht bewegen, wie Gebäude und Landschaften. Bewegende Objekte, wie Menschen und Maschinen stecke ich ganz einfach in die Kategorie dynamische Objekte.
In diesem zweiten Teil geht es nun die dynamischen Objekte. Dafür sind schon einige Tricks und Equipment von Nöten um zu guten Ergebnissen zu kommen. Wobei ich hier den Blitz ganz bewusst ausschliesse, hat der doch in der Available-Light-Fotografie nichts zu suchen.

DSC_5714 Dynamische Objekte fotografieren

Ich stosse am meisten bei Konzerten auf relativ “schlechte” Lichtbedingungen, bei denen man die Musiker trotzdem scharf darstellen will. Es kommt auch immer wieder vor, dass ich zum Beispiel an einem Lagerfeuer Bilder machen will, und die ganze Szenerie nicht kaputt blitzen will. (Wobei ich anmerken muss, dass man bei einem gekonnten Blitzeinsatz sehr wohl ganz schöne Bilder erzielen kann!)

Grundsätzlich kann man nun verschiedene Einstellungen an der Kamera machen, um trotzdem gute Bilder zu erzielen. Auf diese Einstellungsmöglichkeiten und das optionale Zubehör, dass hilfreich sein kann, will ich in diesem Beitrag eingehen.

 

Grundsätzliche Einstellungen der Kamera

Normalerweise, weiss ich, was ich fotografieren will und  arbeite mit der Kamera unter solchen Umständen, je nach Effekt, den ich erreichen will, im Blenden- oder Belichtungszeitautomatikmodus.

Den Blendenautomatikmodus verwende ich, wenn ich von den dynamischen Objekten ein möglichst scharfes Bild will. Ich stelle dann die maximale Belichtungszeit ein, wie ich es im nächsten Abschnitt beschreibe.

 

Die Belichtungszeit

Das erste, was ich jeweils mache, ist die Belichtungszeit bis an die Schmerzgrenze zu erhöhen. Dabei schätze ich jeweils ab, wie schnell sich das Objekt bewegt und wie ruhig meine Hand gerade ist. Die Faustregel besagt, dass man den Kehrwert der Brennweite als maximale Verschlusszeit einstellen muss, um bei einer einigermassen ruhigen Hand noch ein verwackelungsfreies Bild zu bekommen.DSC_5590

Das würde Beispielsweise bedeuten, dass wenn ich mit einer Brennweite von 50mm fotografiere, ich eine maximale Belichtungszeit von 1/50s einstelle.

Bei Portraits an einem Lagerfeuer, bewegen sich die Menschen meistens nicht so schnell und man kann sie ja auch mal bitten ein wenig still zu halten und so kann man da schon mal auf 1/50s gehen.

Auf Konzerten geht es ja meistens eher schnell zu und her (es gibt natürlich auch andere 😉 ), da schaue ich, dass ich je nachdem so zwischen 1/125s und 1/80s bleibe. Manchmal kann man das verschwimmen der Bewegungen ja auch für kreative Bilder einsetzen.

 

Die Blende

Wenn ich nun mit der Belichtungszeit an das obere Limit gekommen bin, ist das nächste, dass ich die Blende weiter öffne, meistens bis es nicht mehr weiter geht. Bei Kit-Objektiven und Universal-Zooms ist diese Grenze in der Regel bei f4.5 oder f3.5 meistens schon erreicht.
Wie ich hier noch etwas Spielraum kriege, erkläre ich im Abschnitt “Ein lichtstarkes Objektiv muss her”.

 

DSC_4383 Die ISO

Wenn ich aber nun mit diesen Blenden- und Belichtungszeiteinstellungen nur noch stark unterbelichtete Bilder kriege, dann hilft nur noch das erhöhen der ISO-Werte. Das erhöhen der ISO-Werte ist der letzte Schritt in dieser Entscheidungsreihe vor Ort, weil es ab einem gewissen Wert bei eigentlich jedem Kameratyp zu Rauschen im Bild führt.

Das variiert nun sehr stark von Kameratyp zu Kameratyp. Auf meiner Nikon D50 (Einsteigerkamera) kann ich z.B. bis ISO 1600 gehen, wobei spätestens ab 800 ein merkbares Rauschen im Bild vorhanden ist. Mit der Nikon D300 kann man gut auch mal auf ISO 1600 gehen, wobei maximal 6400 drin liegen.

Die D700 und D3s gehen noch um einiges höher, wobei ich das mit dem Rauschen bis jetzt noch nicht testen und bewerten konnte. (Wenn mir jemand eine D3s zukommen lassen will, ich nehme sie gerne 😛 )

Und wie sich das ganze bei Canon verhält, kann ich leider nicht beurteilen, da ich nur mit Nikon fotografiere, aber ich bin sicher, dass ihr über euren Kameratypen bei Google mehr herausfindet.

 

DSC_4067 Ein lichtstarkes Objektiv muss her

Es muss nicht unbedingt gleich ein neues Objektiv her, wenn ihr ab und zu bei schlechtem Licht fotografiert. Mein erstes Festival habe ich mit einem Universalzoom (Nikkor DX VR 18-200mm f3,5-5,6) von Nikon fotografiert, und es kamen eigentlich ganz gute Bilder dabei heraus.

Aber wenn ihr immer wieder an die Grenzen stosst, dann ist es sicher eine Überlegung wert. Lichtstarke Zooms in einem einigermassen erschwinglichen Bereich gibt es bis Blende f2,8.

Festbrennweiten sind einiges günstiger, man muss dafür immer wieder das Objektiv wechseln, aber dafür gibt es die für relativ kleines Geld bis zu einer maximalen Blendenöffnung von f1,4. Und es gibt noch einige andere coole Gründe für Festbrennweiten, dazu gibt es auf kwerfeldein.de einen Artikel und sicher noch einen ganzen Haufen mehr im Web.

Mit lichtstarken Objektiven bekommt ihr die Möglichkeit, die ISO wieder ein wenig nach unten zu schrauben und so das Rauschen zu minimieren.

 

 

So, dass waren meine Erfahrungen und Tricks beim fotografieren wenn die lichtbedingungen nicht die besten sind. Aber ich muss sagen, ich fotografiere am liebesten dann, wenn es eine Herausforderung ist, sonst kann das ja jeder machen!

Was wendet ihr für Tricks bei Available-Light-Fotografie an? Haben euch diese beiden Blog-Einträge geholfen?

 

EDIT: Schaut euch unbedingt noch die Kommentare bezüglich der Belichtungs-messungsmethode an, die ist unter solchen Umständen eine Einstellung, die man nicht vergessen darf!

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Available Light – Fotografieren bei wenig Licht … – Teil 1

Erfahrungen, Fotografieren, HowTo

Heute schreibe ich über meine Erfahrung beim Fotografieren, wenn es nur noch wenig Licht hat. Das ist meistens während und nach der Abenddämmerung und beim Fotografieren in Räumen der Fall. Ich gehe hier darauf ein, mit welchen Kameraeinstellung, Objektiven und anderem Zubehör man sich je nachdem behelfen kann.

 

Grundsätzliche Einteilung in zwei Kategorien

DSC_0758Grundsätzlich unterscheiden sich zwei verschiedene Arten von “Available Light”-Fotografie bei denen ich ganz  unterschiedlich zu Werke gehe. Zum einen gibt es statische Objekte, Dinge, die sich nicht bewegen, wie Gebäude und Landschaften. Bewegende Objekte, wie Menschen und Maschinen stecke ich ganz einfach in die Kategorie dynamische Objekte.

In diesem ersten Teil geht es nun erst einmal um die statischen Objekte. Diese kann man mit relativ wenig Erfahrung und Equipment schon aufnehmen.

 

 

Statische Objekte fotografieren

Landschaften oder Gebäude bei “schlechtem” Licht fotografieren ist eigentlich nicht so schwierig. Das einzige, was ich dazu wirklich brauche, ist ein gutes Stativ (ich benutze das Cullmann 2560) und optional noch einen Fernauslöser (ich habe einen Kabelfernauslöser von enjoyyourcamera.com).
Mit diesen Ausrüstungsgegenständen im Rucksack (Kamera und Objektiv nicht vergessen … 😉 ) kann es dann los gehen. Meistens weiss ich schon, wohin es gehen soll, manchmal ziehe ich auch einfach so los.

DSC_0884Wenn ich dann vor einem Objekt stehe, laufe ich meistens noch ein wenig herum um verschiedene Blickwinkel zu testen. Dann stelle ich mein Stativ auf und montiere die Kamera und den Fernauslöser.
Nun kann es an das Einstellen der Kamera gehen. Da ich bei einem statischen Objekt genügend Zeit habe mein Bild zu machen, arbeite ich eigentlich immer im Manuellen Kameramodus.

Die Kameraeinstellungen

Als erstes ist hier anzumerken, dass ich dabei immer mit der niedrigsten ISO-Zahl arbeite, was bei Nikon ISO 200 ist. Man kann zwar noch auf ISO 100 gehen, aber dabei würde man Kontrast (Schärfe) verlieren.

Grundsätzlich will ich ja bei Gebäuden und Landschaften eine möglichst hohe Schärfentiefe. Das heisst, dass ich die Blende ganz normal wie am Tag so zwischen f8.0 und f14.0 einstelle. Dann entscheide ich mich je nach Lichtsituation, wie lange ich belichten will. Das kann dann so zwischen 4 Sekunden und 30 Minuten sein, und muss jeder selbst ein wenig ausprobieren, was am besten passt. Je nach dem, wenn ich möglichst lange belichten will, schraube ich auch schon mal die Blende auf f22 bis f32.

Der Fernauslöser und Bulb-Modus

DSC_0672 Wenn ich den Kabel-Fernauslöser vergessen habe oder zu faul bin, diesen zu montieren, stelle ich die Selbstauslöserzeit auf 5 Sekunden und drücke ab. So hat die Kamera und das Stativ genügend Zeit, die Bewegungen auszubalancieren. Das funktioniert aber nur, wenn ich maximal 30 Sekunden belichten will. 

Wenn ich länger als 30 Sekunden belichten will, muss ich den Bulb-Modus der Kamera verwenden. Dieser Modus öffnet die Blende so lange, wie ich den Auslöser drücke. Also wenn ich genügend Ausdauer habe, kann ich auch einfach 30 Minuten den Auslöser drücken um so eine lange Belichtungszeit hin zu kriegen. Aber ich werde mit grosser Wahrscheinlichkeit das Bild verwackeln.
Darum verwende ich den Kabel-Fernauslöser. Natürlich wäre ein Funk-Auslöser noch schöner, vielleicht kaufe ich mir mal bei Gelegenheit einen, wer weiss? An dem Kabelfernauslöser, kann ich einen Knopf verriegeln, welcher dann die Blende offen hält, bis ich die Verriegelung wieder zurück nehme, so kann ich ganz bequem lange Belichtungen vornehmen.

 

Ja, und dann heisst es einfach Ausprobieren, Geduld haben, die Augen offen zu halten und nach geeigneten Objekten zu suchen … Ich wünsche euch viel Spass dabei.

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Portfolio-Besprechung

Erfahrungen, Fotografieren

Nun, es ist zwar schon eine ganze Weile her, seit dem Portfolio Day an der Ausstellung des EWZ Selections Award, aber ich möchte hier trotzdem meine Erfahrung mit euch teilen.

 

image.axdWie ich auf die Besprechung aufmerksam wurde

Am 9. Mai sass ich nach einem Brunch auf dem WC und las noch ein wenig im Kunstbulletin. Da fiel mir ein Faltblatt zum EWZ Selection Award in die Hand und ich las ihn, da ich diese Ausstellung unbedingt sehen wollte. Plötzlich fiel mir auf, dass es da die Möglichkeit gab, sein Portfolio mit Profis besprechen zu können.
Sofort setze ich mich an meinen Computer und versuchte mir Online einen Termin für diesen besagten 9. Mai zu ergattern. Das ging leider nicht mehr, dafür empfahl man mir, mich vor Ort zu melden, da vielleicht noch Termine frei wären.

 

Die Vorbereitung

Nun stand ich vor einem riesigen Problem. Ich habe zwar das eine oder andere gute Bild, aber fast keines davon liegt in einem gedruckten Zustand bei mir herum!
Also setze ich mich in aller Eile an meinen Computer, suchte meine 40 besten Bilder aus meinen Sammlungen heraus, verschon mich in die Stadt und liess die Fotos beim Fotofachhändler im Format 18×12 entwickeln. Nach zirka einer Stunde waren die dann fertig entwickelt und ich machte mich auf den Weg nach Zürich.

Unvorhergesehenes

DSC_2901Dort brauchte ich noch eine Weile, bis ich den Ausstellungsort gefunden hatte. Danach registrierte ich mich an der Kasse und erhielt einen Termin mit einer Künstlerin, die mein Portfolio begutachten sollte. Nun brauchte ich nur noch etwa ein ein halb Stunden  warten bis ich dran kam.
In dieser Zeit sog ich die Ausstellung in mich auf und schaute ein wenig bei den Portfolio-Besprechungen zu und kam mir sehr schnell doof vor, weil alle riesige Ausdrücke in super schönen Alben und Mappen dabei hatten und ich nur mit ein paar 12x18cm grossen Entwicklungen in Fototaschen daher kam.

Als es dann Zeit wurde meine Bilder zu zeigen, sah ich, dass mein Tisch schon besetzt war. Ich suchte den Verantwortlichen auf und wir gingen an den Tisch. Leider stellte sich heraus, dass die Künstlerin selbstständig einen Termin vereinbart hatte und ich somit übergangen wurde. Da sie aber danach sofort auf den Flughafen musste, hatte sie keine Zeit mehr für mich.
Erst wollte ich schon mein Zeug packen und nach hause gehen, dann fiel mir aber ein, dass ich mich nochmals schlau machen kann, ob nicht vielleicht noch jemand anderes einen Termin frei hatte.

Und tatsächlich, da gab es noch einen Galeristen, der Zeit hatte. Also reservierte ich sofort diesen Termin und wartete nochmals eine Stunde. In dieser Zeit traf ich noch eine Bekannte und wir schlenderten zusammen eine wenig durch die Ausstellung und plauderten miteinander.

 

Die Besprechung

DSC_1491 Als ich dann endlich dran kam, war ich sichtlich nervös und unsicher. Der Galerist analysierte mich und meine Bilder sehr genau und sprach mich auch direkt darauf an. Er meinte recht schnell, dass ich nicht unsicher sein solle, da meine Bilder gut sind.
Er sortierte die Bilder sehr schnell aus und machte einen Haufen mit Bildern die ihm gut gefallen, solchen die er einfach Postkarten massig fand und solchen die ich gleich wegschmeissen kann (ja, ich habe bewusst einige von dieser Sorte mitgenommen). Er kritisierte meine Bilder offen und sagte mir auch gleich, wieso ihm die einen gefallen und die anderen nicht.
Er machte mir Mut und sagte, dass ich in den von mir gewählten Bereichen weiter machen solle, dass er da Potential sehe. Zudem gab er mir einige Tipps, wie ich mich weiterentwickeln kann.

Ich fand die Besprechung im allgemeinen zwar sehr kurz (20 min), aber sie hat mir wirklich Mut gemacht und mich auf meinem Weg, den ich bisher gegangen bin bestätigt.

 

 

Mein Fazit

Ich kann euch eine solche Portfoliobesprechung nur empfehlen. So alle ein bis zwei Jahre eine Standortbestimmung im Bereich Fotografie kann durchaus sinn machen, vor allem wenn man eine unabhängige Fachperson zu rate zieht. Mich hat sie jedenfalls auf meinem Weg und in meinen Zielen bestätigt und ich bin mit neuem Enthusiasmus wieder ans Fotografieren heran gegangen.

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Weitere Lightroom-Preset-Seiten

Erfahrungen, Lightroom

Nachdem vor einiger Zeit einen Blogbeitrag über meine Lieblings-Lightroom-Presets geschrieben habe, habe ich nun wieder ein paar Lightroom-Preset-Seiten im Internet gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will.

 

Die erste ist ein Marktplatz von Adobe selber: Lightroom Exchange

Die zweite heisst passend: Lightroom Libary

Und die dritte:  x-equals

 

Viel Spass damit …

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Die Lüge des Cropfaktors

Blogs, Erfahrungen, Fotografieren, HowTo

Aufgeschreckt, durch ein Kapitel im Buch “Heute schon geblitzt” (ja, es ist ein Blitzbuch für Canon, kann aber ohne weiteres auch für Nikon adaptiert werden) habe ich mich nun hingesetzt und mich ein wenig schlau gemacht zu diesem Thema.

 

Quellen im Internet

In verschiedenen Quellen im Internet habe ich immer wieder gelesen, dass der Cropfaktor von digitalen Spiegelreflexkameras (ausgenommen Vollformatkameras wie z.B. Nikon D700 und D3) eine optische Verlängerung der Brennweite ist. Was dazu führt, dass es Leute gibt, die sogar die Faustregel für verwackelte Fotos darauf hin angepasst haben (und ich das geglaubt habe!!!).

Der Crop-Faktor (Brennweiten-Verlängerung)

Crop-Faktor Der Cropfaktor ist eigentlich nur eine Beschreibung, wie viel mal kleiner ein Chip im Vergleich zu einem Kleinbild-Film (24x36mm) ist.

Dadurch, dass der Chip kleiner als der Film ist, hat man natürlich auch plötzlich einen Kleineren Bildausschnitt im Sucher und auf dem Chip.

Ich will das mal anhand der nebenstehenden Grafik erklären. Wie wir sehen, deckt das Vollformat einen relativ grossen Teilbereich des Bildes mit einem 50mm Objektiv ab. Der APS-C-Chip einer normalen Spiegelreflexkamera, mit demselben Objektiv, deckt  nun aber einen kleineren Teil dieses Bildes ab.

Um diesen kleineren Bildausschnitt mit einer Vollformatkamera zu erreichen bräuchte man ein 75mm Objektiv (wenn der Cropfaktor wie bei Nikon 1,5 ist, bei Canon ist es meines Wissens 1,6).

Diese Veränderung im Bildausschnitt, wird also als Cropfaktor bezeichnet.

Die Faustregel

Nun zur Faustregel. Um die maximale Belichtungszeit zu ermitteln, mit der man noch aus der Hand fotografieren kann, ohne ein verwackeltes Bild zu erhalten gibt es die folgende Faustregel: Nimm den Kehrwert der Brennweite als maximale Verschlusszeit.

Das bedeutet, wenn ich mit 50mm fotografiere, dann brauche ich eine Verschlusszeit von 1/50s. Wenn ich mit einer Brennweite von 200mm fotografiere, brauche ich eine Verschlusszeit von 1/200s

Da es sich nun aber um keine physikalische Verlängerung der Brennweite handelt. Sondern nur um eine theoretische Vergleichsgröße, muss ich den Crop-Faktor in diese Formel nicht mit einbeziehen.

Ich kann diesen Faktor natürlich mit einbeziehen, damit ich immer auf der sicheren Seite bin, mit der Verschlusszeit. Sollte mir aber bewusst sein, dass ich den Faktor aber immer noch abziehen kann.

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Mein erstes People-Shooting

Erfahrungen, Fotografieren, People

Im heutigen Blogbeitrag schreibe ich über mein erstes richtiges People-Shooting. Wie ich mich vorbereitet habe, wie es während dem Shooting gelaufen ist und wie ich die Bilder aufbereitet habe.

 

Meine bisherigen Erfahrungen mit Menschenfotografie

DSC_8235 Grundsätzlich muss ich mal voraus schicken, dass ich normalerweise in einer eher künstlerischen Art, Landschaften, Nachtaufnahmen, Architektur, abstrakte Sachen oder Konzerte fotografiere. Klar habe ich schon das eine oder andere Fest oder Konzert fotografiert. Aber die Feste habe ich meistens etwas mühsam gefunden, da gibt es immer Leute, die nicht fotografiert werden wollen, sich hinter den Händen verstecken und wegdrehen, dass kann echt nerven! 
Das ist bei den Konzerten ganz anders! Da steht ein Act auf der Bühne, der für die Fans und die Show da ist. Da muss ich nur richtig reagieren und kann meine Arbeit ganz ungestört machen.

Also, ich hatte keine Ahnung wie ich hinter der Kamera zu agieren habe, wenn ich einfach nur Menschen porträtieren sollte. Und trotzdem habe ich Christa und Lukas zugesagt, als sie mich angefragt haben. Einerseits, klar, weil ich sie mag und andererseits, will ich mich auch weiter entwickeln und neue Dinge ausprobieren. Ich habe ihnen aber gleich nach der Anfrage gesagt, dass ich keine Erfahrung habe und nicht garantieren kann, dass das wirklich gut heraus kommt. Sie hatten aber den Mut, sich darauf einzulassen.

 

Meine Vorbereitungen

DSC_8306-2Nachdem klar war, dass dieses Shooting ansteht, habe ich angefangen mir Bilder von verschiedenen Fotografen anzusehen. Auf Homepages, flickr und habe auch vermehrt Blogeinträge zu diesem Thema gelesen.
Ich habe mich auch mehrere Male hingesetzt und verschiedene Bildideen auf einen Block skizziert, die ich noch cool fand und für dieses Shooting in Frage kamen.

Sehr geholfen haben mir auch die Inputs von Leon, der das schon länger macht. Wir waren einmal zusammen in Zürich unterwegs und da hat er mir ein paar sehr interessante Sachen beigebracht. Zum Beispiel, dass man mit einer grossen Blende und einem Aufhellblitz sehr coole Gegenlichtaufnahmen machen kann. Oder wie man die Personen auf unkonventionelle Art und Weise zum lachen bringen kann.

 

Das Shooting

Ehrlich gesagt, war ich sehr nervös, als ich dann zum Vereinbarten Treffpunkt ging. Ich stellte mir fragen wie, finden sie meine Bildideen gut oder kann ich sie zum lachen bringen? Zudem war ich doch auch irgendwie müde von der vergangenen Woche.
Als wir uns dann in dem kleinen Park in Oberwinterthur trafen, entschuldigten sie sich gleich, dass sie etwas müde und aufgedreht wären. Aber dass war ein riesiger Vorteil für mich. Ich montierte meine Kamera und liess sie einfach weiter zusammen herumtollen. Ich folgte ihnen einfach mit der Kamera und machte Bilder … entgegen meinen Befürchtungen, brauchte ich fast gar keine Anweisungen zu machen. Es lief einfach so!
Sie hatten immer wieder neue Ideen, wohin sie noch gehen und was sie machen könnten. Es lief einfach rund. Dann und wann brachte ich einer meiner Bildideen rein, von denen wir die meisten umsetzten. Immer wieder kamen von DSC_8421 ihnen hervorragende Vorschläge! Es war eine sehr entspannte und kreative Atmosphäre in der ich einige gute Bilder machen konnte.

Leider konzentrierte ich mich manchmal zu sehr auf das Motiv und vergass ab und zu die richtigen Kameraeinstellungen zu machen, was vor allem bei den Gegenlichtaufnahmen zu einem ausgebrannten Himmel führte. Aber ich finde die Bilder von der Symbolik her trotzdem gelungen. Ich kann es mir verzeihen, da es ja wirklich mein erstes Peopleshooting, meine ersten Gegenlichtaufnahme waren und ich das erste Mal mit einem Blitz arbeitete.

 

Die Bildbearbeitung

DSC_8438 Zuhause angekommen lud ich die Bilder sofort in Lightroom. Aber ich war unsicher, wie ich die Bilder bearbeiten sollte. So habe ich von all den guten Bildern drei verschiedene Varianten erarbeitet. Eine eher realistische Variante, eine Variante mit einem Old-School-Effekt und eine Sepia-Variante.
Ich habe die dann in einen privaten Picasa-Ordner geladen und ihnen den Link dazu geschickt. So konnten sie selber auswählen, welchen Stil sie cool finden. Ihre Wahl fiel auf den Old-School-Effekt.

 

Mein Resümee

DSC_8482-2 Für mich war das ein sehr entspanntes und schönes Shooting und hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich habe eine ganze Menge gelernt und schon wieder neue Ideen.

In der Zwischenzeit habe ich schon wieder zwei andere Shootings hinter mir, die mir ebenfalls eine ganze Menge Freude bereitet haben und ich werde in Zukunft wohl öfter Menschen fotografieren gehen.

Ich bin Leon von picurebrothers.ch sehr dankbar, dass er mir Mut gemacht hat, das ganze zu versuchen und mir sehr viele Wertvolle Tipps dazu geliefert hat.

Ich kann euch deshalb nur Mut machen, versucht es einfach mal mit Personen, die euch näher stehen und euch Fehler verzeihen. Es macht wirklich Spass und macht noch mehr Spass, wenn man merkt, dass die fotografierten Personen Freude haben an den Bildern die entstanden sind!!!

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