Neue Galerie: Best of Concerts

Fotografieren, Pagenews

 

DSC_6356 Tatataaaaaa, ich habe mich endlich mal hingesetzt und aus den besten Bildern von meinen letzten beiden Festivals eine Galerie erstellt.

Bei den Festivals handelt es sich um das Solidfestival 2008 und das Heavenstagefestival 2009, von denen ich die besten Fotos von meinen Lieblingsacts herausgesucht habe.

In der Galerie hat es Bilder von Mammuth, Spoken, Mole Affect und Warnambool. Ich wünsche euch viel Spass beim Betrachten mit dem entsprechenden Sound 😉 (den ihr aber selber laufen lassen müsst).

Bildentstehung: Paraglider vor den Alpen

Erfahrungen, Fotografieren, HowTo

Heute möchte ich euch mal eines meiner Bilder vorstellen und erklären, wie und wo ich es geschossen habe.

 

Im Juni war ich mit einem guten Freund und Fotografen im Seeland unterwegs. es war wunderschönes Wetter und so landeten wir im Verlauf des Tages auf dem Chasseral über dem Bielersee. Ich schoss ein paar Panoramen und wir spielten ein wenig mit der Kamera herum und fachsimpelten, während wir zum höchsten Punkt liefen. 

DSC_1609 Als wir dann oben waren, kam ein kleiner Bus herauf, aus dem zirka 10 Paraglider mit ihren Schirmen ausstiegen. Ich war sofort begeistert und wusste, dass nun meine Stunde geschlagen hat, eine solche Gelegenheit würde sich mir wohl nicht mehr so schnell bieten. Also sprachen wir uns kurz mit den Paraglidern ab und ich platzierte mich zirka 15 Meter unter dem untersten, am Abhang um den Start zu fotografieren.

Dann wartete ich, bis die ersten sich aufmachten um in den Himmel zu steigen. Ich hatte auf meiner Kamera das 18-200mm mit einem Polfilter montiert, welcher mir noch ein paar Probleme bereiten wird.

Die Paraglider starteten von mir aus gesehen mit der Sonne im Gesicht, zogen zwischen mir und der Sonne durch und flogen dann mit der Sonne im Rücken davon. Nach den ersten paar Starts merkte ich das und versuchte fortan den Polfilter je nach Position um zu stellen, was aber nicht ganz einfach war, da der ganze startvorgang nur wenige Sekunden dauerte.

  
DSC_1633 Nach den ersten paar Paraglidern bemerkte ich, dass sie nach dem starten jeweils für einen kurzen Moment schön vor den Alpen flogen. Nun hatte ich ein cooles Bild im Kopf welches ich auf meinen Chip bannen wollte. Zudem schwebte mir noch ein Bild vor, beim dem der Glider direkt über mich hinweg flog. So hatte ich eine ganze Menge zu tun. Ich wechselte bei jedem Start die Position, um möglichst direkt darunter zu stehen, drehte mich dann um die eigene Achse, justierte den Polfilter und versuchte den Paraglider vor den Alpen zu erwischen. Doch leider sackten viele der Glider schon wieder unter die Alpen, während ich noch an meinem Polfilter drehte.

 

DSC_1638Schlussendlich hatte ich dann aber doch noch Glück. Die Windverhältnisse änderten sich und die letzten Paraglider segelten schön vor den Alpen durch, so dass ich genug Zeit hatte, meine Bilde zu machen.

Dreiviertel Stunden später verliess ich glücklich und zufrieden mit meinem Freund den Platz und war mir sicher, dass ich ein paar coole Bilder im Kasten habe.

 

 

Manchmal muss man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und etwas Geduld mit sich und der Technik haben, um coole Bilder zu schiessen.

Wieso ich in Lightroom XMP-Sidecars erstelle

HowTo, Lightroom

Heute schreibe ich darüber, wie man die Entwicklungseinstellungen, die man an einem Bild gemacht hat, auch ausserhalb von Lightroom sichern kann.

X-Gründe, wieso man XMP-Sidecars erstellt

Nun, es gibt verschiedene Gründe, die Entwicklungseinstellungen,  in einer externen Datei zu speichern.

Das eine ist, sicher, dass man ein Backup der Daten hat. Mir ist es schon passiert, dass ich einen Ordner aus Lightroom gelöscht habe, diesen dann neu importieren musste, aber dann alle Einstellungen weg waren, das bedeutete, dass ich die Arbeit gleich ein zweites Mal vornehmen musste.

Das andere ist, dass wenn jemand die Original RAW-Datei möchte, aber da, die Einstellungen nicht gespeichert sind, so schicke ich nun einfach die XMP-Datei mit und er kann das Bild, wie ich es entwickelt habe, ganz einfach in Lightroom oder Photoshop öffnen.

Es kommt bei mir immer wieder vor, dass ich Ordner von der einen Struktur in eine andere verschiebe, oder dass ich Sie 1:1 als Backup auf eine andere Platte schiebe.
Genau aus diesem Grund speichere ich auch die Entwicklungseinstellungen. Es kann sein, dass mein Lightroom-Katalog aus welchen Gründen auch immer, den Bach runter geht und ich dann nur noch, die Bilder habe. Ich möchte dann aber nicht mehr jedes Bild erneut bearbeiten, darum speichere ich für diese Backups auch die XMP-Dateien.

 

Kurzanleitung

Ihr könnt ganz einfach, die Bilder anwählen, die ihr braucht und mit der rechten Maustaste, darauf klicken, dann erscheint ein riesiges Menü. Darin findet ihr den Menüpunkt “Metadaten” und darunter den Menüpunkt “Metadaten in Datei speichern …”, nun müsst ihr nur noch drauf klicken und Lightroom erstellt zu jedem angewähltem Bild eine kleine zusätzliche Datei, mit der Endung “*.xmp”.
Nun könnt ihr diese wie oben beschrieben weiterverwenden.

Kleiner Tipp: In Lightroom Vorschauen manuell rendern

HowTo, Lightroom

Normalerweise, wenn man Bilder in Lightroom (LR) importiert, erstellt das Programm automatisch Vorschauen, welche je nach Einstellung kürzer oder länger gespeichert werden.

Aber, da ich nun ein neues System aufgesetzt habe, bin ich vor der Problematik gestanden, dass LR für jedes Bild, dass ich ansehen wollte, eine neue Vorschau rendern musste. Das ist zwar nicht so ein Problem, wenn man genügend Rechenpower hat, aber es hat mich trotzdem genervt.

Dann habe ich, nach einigem Suchen, dann doch noch die gewünschte Funktion gefunden. Und zwar, kann man im Bibliotheksmodul die Bilder, von denen man eine Vorschau haben will, alle anwählen und anschliessend unter “Bibliothek / Vorschauen / Vorschauen in Standardgrösse rendern” die Vorschauen rendern lassen.

Das ganze dauert zwar dann eine Weile, je nach Anzahl Bilder, setzt ihr euch nun am besten mit einem Kaffee vor den Fernseher oder geht neue Bilder schiessen.

Mal ein kleines Lebenszeichen und ein paar Linktipps

Blogs, Links, Pagenews

 

Hallo zusammen

Ja, ich lebe noch und habe schon ein wenig ein schlechtes Gewissen, dass ich schon 5 Wochen keinen Blogeintrag geschrieben habe. Ich versuche mich zu bessern … sofern es die Zeit zulässt. Ich habe und hatte die letzten paar Wochen einiges um die Ohren. Ferien, Studienbeginn (das erste Semester habe ich bald hinter mir), Umzug, diverse Konzerte zu fotografieren und mein erstes Poeple-Shooting, nur um euch mal einen kleinen Überblick zu verschaffen.

 

Bilder von meinen Konzerten

Wir haben es endlich geschafft alle guten Bilder vom Heavenstagefestival auf den Picasa-Account des Festivals zu laden.

Letztes Wochenende habe ich das zweite Konzert von Mole Affect fotografiert. Die Jungs gehen echt ab und machen fetten Sound, ganz mein Geschmack. So macht fotografieren Spass!!! Leider war das Licht nicht wirklich spannend, die Bilder dazu findet ihr in meinem Picasa-Account.

 

Aktuelles aus der deutschsprachigen Fotoszene

  

Fotoradar

Manfred von Zoomboy hat eine Seite ins Leben gerufen, auf der immer die aktuellsten News der deutschsprachigen Fotoszene übersichtlich dargestellt werden. Das ganze findet ihr unter foto-radar.de (via shockmotion)

 Blende 8

Galileo Press, produziert seit neuestem einen eigenen Podcast, namens Blende 8, rund um das Thema Fotografie. Einfach mal rein schauen, das eine oder andere Mal hat es für jeden etwas spannendes dabei. (via shockmotion)

 

Aktuelles aus der englischen Fotoszene

 

10 Questions

In diesem Artikelvon Digitaly Photoghraphy School (DPS) werden 10 Fragen vorgestellt, die man sich stellen sollte, bevor man ein Bild macht.

 7 Photography Projects

Du würdest gerne mehr Fotografieren, aber hast keine Idee, oder Motivation? Digitaly Photoghraphy School (DPS) stellt in diesem Artikel sieben Projekte vor, mit denen du dich ganz schön lange beschäftigen kannst.

 Free Sock Photography Sites

Wenn ihr des öfteren Bilder montiert oder andere grafische Arbeiten macht, müsst ihr unbedingt diesen Blogbeitrag von Smashing Magazin lesen, darin werden duzende Seiten vorgestellt, wo ihr gratis Bildmaterial beziehen könnt.

 

Bis zum nächsten Mal …

Ich habe zur zeit etwa drei Blogbeiträge im Kopf, die ich in den nächsten Wochen schreiben möchte. Eine kleine Geschichte zu einem Bild, meine Erfahrungen mit der Portfoliobewertung und mein erstes Poepleshooting. Ihr dürft also gespannt sein.
Vielleicht seid ihr ja ach an neuen Beiträgen rund um Lightroom interessiert, meldet euch doch bei mir einfach, wo ihr Probleme habt, oder was ihr gerne vertieft behandelt haben wollt. Dann setze ich mich gerne mal hin und schreibe etwas dazu.

 

So, dann melde ich mich mal wieder ab und geh die neue Rechtschreibung und Englisch pauken. Ok, vielleicht zocke ich heute auch mal wieder die eine oder andere Runde 😉

Meine wichtigsten Lightroom-Shortcuts

Erfahrungen, HowTo, Lightroom

Hier stelle ich euch meine vier am meisten genutzten Lightroom Shortcuts vor und verweise für die restlichen auf die neuesten Blogeinträge von Martin Gommel auf kwerfeldein.de(Eintrag 1 und Eintrag 2) .

 

Nun, den Gedanken mit den Lightroom-Shortcuts einen Blogeintrag zu machen, trage ich schon länger mit mir herum. Da ich nun bei Martin Gommel auf kwerfeldein.de seine liebsten Shortcuts gesehen habe, muss ich sagen, dass es sich für mich nicht mehr lohnt einen längeren Beitrag darüber zu schreiben, da seine zwei Einträge (Eintrag 1 und Eintrag 2) sehr ausführlich und hilfreich sind. Es hatte sogar einiges darunter, was für mich neu war und ich mir in Zukunft merken werde.

 

Nun zu meinen Vier am meisten genutzten Shortcuts:

1. “Shift + Tab”, dieser Shortcut blendet alle Menüleisten aus und wieder ein, so kann ich sehr schnell einfach nur ein einzelnes Bild in voller grösse ansehen.

2. “Space”, wenn ich in eingezoomten Zustand z.B. mit dem Korrekturpinsel am arbeiten bin und das Bild verschieben muss, kann ich das ganz einfach mit diesem Shortcut tun.

3. “Ctrl + Shift + H”, wenn mal wieder irgendwie die Werkzeugpunkte nicht angezeigt werden, kann ich diese so wieder sichtbar machen.

 

Und zu guter letzt, der allerwichtigste, denn ich mir sofort in mein Hirn eingrbrannt und auf den Handrücken tätowiert habe 😉

4. “O” im Modus bearbeiten, mit dem Pinselwerkzeug, kann ich so die bereits erzeugte Maske als roten Layer sichtbar machen und diese haargenau bearbeiten.

 

Viel Spass mit meinen vier wenigen und den zwanzig Shortcuts von Martin.

Wooohaaaa!!! Dankeschön

Erfahrungen, Fotografieren, Pagenews

 

Zurück, aus den Ferien

So, mit diesen kurzen Zeilen melde ich mich aus meinem Urlaub zurück. Müde aber glücklich bin ich letzten Samstag wieder zu Hause angekommen, nachdem wir zwei Wochen mit Pferden und Wagen durch die Innerschweiz gezogen sind.
Dabei habe ich fleissig fotografiert und einige Filmsequenzen gedreht. Die Fotos, habe ich nun schon fertig bearbeitet und ich finde, dass es da ein paar ganz coole darunter hat. Am spannendsten finde ich nach wie vor, das fotografieren von Landschaften kurz vor, während und nach Gewittern!

 

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Natürlich ist auch die eine oder andere spannende Nachtaufnahme entstanden, welche ich wahrscheinlich in den nächsten Wochen dann auf Flickr laden werde.

 

Wooohaaaa, Wochensieger!!!

Und nun möchte ich noch ganz herzlich allen Danken, die für mein Bild im Windows7Wallpapercontest gevotet haben! Da ich unterwegs war, habe ich nur am Rande mitbekommen, dass ich tatsächlich Wochensieger geworden bin. Ich habe mich natürlich riiiiiesig darüber gefreut, dass ich gewonnen habe und hoffe, nun, dass ich auch die letzte Runde gewinnen werde..

Hier noch der Link zur offiziellen Bekanntmachung: windows7wallpaper.ch

Und unten dran noch mein Siegerbild.

 

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Nochmals, vielen, herzlichen Dank.

Kleine Bitte in eigener Sache

Fotografieren, Pagenews

Beim Windows 7 Wallpaper-Contest habe ich es tatsächlich in die Vorausscheidungen geschafft.

Darum möchte ich euch nun bitten, fleissig für mein Bild zu voten (http://windows7wallpaper.ch/2009/07/etang-de-la-gruere/) und es euren Freunden weiter zu erzählen, so dass ich Wochensieger werde …

Ich danke euch schon im Voraus für eure Unterstützung.

 

Nun, hiermit will ich mich nun offiziell in die wohlverdienten Sommerferien absetzen. Nächste Woche werde ich mit Pferdewagen durch die Innerschweiz ziehen und das Lagerleben wieder mal ein wenig geniessen. Was ich die restlichen zwei Wochen machen werde, weiss ich noch nicht so genau, vielleicht melde ich mich ja trotzdem mal zwischendurch mit einem kleinen Blogeintrag.

Ich wünsche allen eine schöne Zeit und Ferien, falls ihr welche habt.

PS: Ihr dürft mir gerne auch mal Fragen oder Ideen für einen Blogeintrag zukommen lassen, das würde mich sehr freuen.

mfg ben

Ein langes Wochenende … erste Erfahrungen mit Openair-Konzertfotografie

Erfahrungen, Fotografieren

Letztes Wochenende war ziemlich lang und anstrengend, aber auch voller Highlights und im grossen und ganzen eine sehr coole Erfahrung. Ich durfte das ganze zweitägige Openair Heavenstagefestival.ch fotografieren. Im folgenden möchte ich nun ein wenig von meinen Erfahrungen weitergeben.

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Ich war am Samstag um zirka 3 Uhr nachmittags vor Ort und hatte so gut 2 Stunden Zeit, bis das Openair offiziell begann. Ich holte meinen Badge und plauderte ein wenig mit dem zweiten Fotografen über unsere Ausrüstung. Wir hatten vorher schon ein paar Mal kontakt und verstanden uns gut. Da er auch mit Nikon fotografierte, leihten wir uns gegenseitig im Verlaufe des Festivals sogar ab und zu mal ein Objektiv aus. Anschliessend machte ich mich mit der Infrastruktur vertraut und installierte meinen Laptop-Arbeitsplatz.

Dann habe ich noch das Wetter ein wenig genossen und mich langsam aber sicher an das Einstellen der Kamersettings gemacht. Grundsätzlich orientiere ich mich dabei an den Tipps von Markus Dollinger, mit denen ich im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht habe.
Doch hier waren die Lichtbedingungen ein wenig anders, als wenn man ein Konzert in einer Halle fotografiert. Die Sonne schien recht stark und ging erst gegen 21:30 Uhr auf der hinteren linken Seite der Bühne unter. Darum fotografierte ich bis zum Eindunkeln mit den Standard-Einstellungen auf ISO 200 und der Verschlusszeitautomatik. Während es eindunkelte, merkte ich dann, dass die Verschlusszeiten immer länger wurden und wechselte dann auf die oben erwähnten Einstellungen, die ich in meiner Kamera gespeichert habe.

Beim Weissabgleich konnte ich mich nicht so recht entscheiden und habe fast ausschliesslich im Automatik-Modus fotografiert, was eigentlich ganz gut geklappt hat.

 DSC_6055Zur Ausrüstung kann ich sagen, dass ich mit meinen beiden Kameras fotografiert habe. Auf  meiner Nikon D300 hatte  ich das Nikkor AF-S DX VR 18-200mm f3,5-5,6 und auf meiner Nikon D50 hatte ich das Nikkor AF 85mm f1,8. Ich habe bewusst das Zoom auf die 300er genommen, da ich da einen höheren ISO-Bereich habe, die 50er liefert mit dem f1,8 bis ISO 1600 ganz gute Ergebnisse. Sonntags, ging das ganze nur bis 19:00 Uhr, so war eigentlich immer genügend Licht vorhanden, darum fotografierte ich am zweiten Tag nur mit meiner D300 und dem 18-200er.

Nach den ersten drei Konzerten war ich echt dankbar, dass ich den neuen Batteriegriff MDB-10 von Nikon an meiner D300 montiert hatte und mein Handgelenk nicht immer verrenken musste, auch wenn ich es trotzdem immer wieder tat um möglichst schnell zu sein. Irgendwann fingen dann die Finger aber trotzdem an ein wenig weh zu tun und ich versuchte sie durch schütteln zwischendurch ein wenig zu entspannen.

Was ein solches Festival an Stress und Arbeit mit sich bringt, ist auch für einen Fotografen nicht zu unterschätzen. In den  Pausen zwischen den Konzerten leerte ich jeweils meine Speicherkarte indem ich sie auf den Laptop übertrug und begann gleich eine Vorauswahl von guten Bildern zu machen. Damit wir am Abend noch rasch die besten 15 pro Konzert auf die Homepage laden konnten. Ich kam dabei kaum zum essen und musste echt schauen, dass ich genügend trank, weil der Schweiss vor allem tagsüber so richtig lief.

Schlussendlich haben wir zusammen noch zirka 2 Stunden lang die besten Bilder aussortiert und sind am Samstag erst so gegen 3 Uhr morgens ins Bett gekommen. Sonntags ging es dann aber um 12 Uhr schon wieder los für uns. Wenigstens konnte ich in einem richtigen Bett schlafen und musste nicht irgendwo campieren.

DSC_6393Im grossen und ganzen kann ich nur sagen, dass es zwar während dem Festival recht stressig sein kann als Fotograf, das ganze aber durch die coolen Bands und gelungene Bilder wieder ausgeglichen wird. Wenn es nächstes Jahr wieder heisst, dass das heavenstagefestival ein zweites Mal über die Bühne geht, dann werde ich mich nicht lange bitten lassen und mich sofort bereit erklären, den ganzen Aufwand ein zweites Mal auf mich zu nehmen, weil es einfach Spass macht, coole Bands live zu fotografieren!!

Zum Abschluss möchte ich noch allen Bands für ihre Show danken und auch den ganzen Mitarbeitern am Festival, insbesondere dem OK-Team für dieses gelungene Festival! Auf dass es nächstes Jahr mehr Besucher hat.

 

PS: Eine kleine Gallerie mit einer Auswahl an Bildern ist bereits auf dem Picasa-Account vom Heavenstagefestival zu sehen. In den nächsten Tagen wird dieser noch erweitert oder direkt auf der Homepage vom Festival eine Galerie installiert. Wird sind uns da noch nicht ganz sicher, was wir machen werden.

Meine Lieblings Lightroom-Presets

Erfahrungen, Fotografieren, Freeware, HowTo, Lightroom

In meiner Workflowserie die über 4 Teile ging, habe ich euch versprochen mehr über meine Lieblingspresets zu schreiben. Ich will euch hier nun im folgenden einige Grundlagen, meine Quellen und Lieblinge vorstellen.

 

Also ich habe gerade kurz nachgerechnet. Momentan habe ich 190 installierte Presets von ganz verschiedenen Quellen. Das ist eine ganze Menge, aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich einen Grossteil dieser Presets kaum. Meistens nutze ich eins von meinen 47 Lieblingen.

Ich will im folgenden gar nicht zu sehr auf die verschiedenen Eigenschaften der Presets eingehen, denn dafür gibt es auf den Quellseiten genügend Informationen. Ich will sie euch einfach mal so vorstellen. Vielleicht ist da noch das eine oder andere darunter, dass ihr nicht kennt.

 

 Grundlage 1; wie installiere ich Presets in Lightroom?

Der eine oder andere fragt sich jetzt vielleicht, wie kann ich denn überhaupt Presets in Lightroom installieren. Das geht ganz einfach, in dem ihr in das Entwickeln-Modul von Lightroom geht, dann mit der rechten Maustaste auf Benutzervorgaben im Preset-Streifen geht und dann die entsprechenden Files (meistens entpackte ZIP-Files) anwählt.

 

Alternativ dazu können die Presets auch von Hand in die folgenden Ordner gelegt werden:

Mac:     ~/Library/Application Support/Adobe/Lightroom/

XP:       C:\Documents and Settings\<username>\Application Data\Adobe\Lightroom\

Vista:   /AppData/Roaming/Adobe/Lightroom/

Die verschiedenen Presets liegen in diesem Ordner in Unterordnern.

 

Grundlage 2; wie kann ich selber Presets in Lightroom machen und weitergeben?

Nun, jeder kann ein Bild individuell mit den Reglern in Lightroom bearbeiten. Anschliessend kann man alle diese einzelnen Arbeitsschritte in Lightroom speichern, indem man im Reiter Vorgaben auf das Plus klickt und dann einen Namen eingibt und überall ein Häkchen macht, wo man etwas verändert hat.

Diese werden dann in dem Pfad, der oben genannt wurde im Unterordner “User Presets” gespeichert und zwar im Dateiformat “lrtemplate”, diese Datei könnt ihr an alle anderen Lightroom-User weitergeben.

 

300 von Mike Lao

Die beiden 300er-Presets von Mike Lao richten sich stark an dem Postprocessing des Filmes “300”. Ich liebe diese Presets, greife dabei aber immer wieder von Hand ein, um ein wenig zu korrigieren.
Denn bei vielen Bildern wird mir das Gesamtbild zu Dunkel und zudem wird nur die Vignettierung aus Lightroom 1 unterstützt, so dass ich das häufig dann selber noch ändere.

Hier mal ein Beispiel, an welchem das Preset meiner Meinung nach sehr cool zu Geltung kommt:

 DSC_1487-2DSC_1487     

 

Serien von Markus Dollinger von … nachbelichtet …

Markus Dollinger betreibt ein vielfältiges Blog und hat sich in den letzten Jahren die Mühe gemacht, sechs Preset-Serien zu erstellen. Diese Presets sind extrem vielfältig und universell einsetzbar. Meistens ist das meine erste Anlaufstation, wenn ich nicht genau weiss, was ich alles aus dem Bild herausholen kann oder will.

Ganz neu hat er alle Serien in einem File zusammengepackt, das ihr in diesem Link findet und bequem herunterladen könnt. Eine Voransicht der einzelnen Presets findet ihr auch auf dieser Seite, aber am einfachsten installiert ihr euch die Presets einfach mal und testet sie aus.

Meine ganz persönlichen Highlights aus diesen Serien sind Golden Ages, Atomic Sky und Dramatic Sky. Gleich anschliessend zeige ich zuerst das unbearbeitete Bild und dann die Presets in der obigen Rheinfolge. Leider ist jedes Preset so individuell, dass sich nicht einfach so ein Bild anbieten würde, um alle 3 wirklich gut zu demonstrieren.

 P1040498 P1040498-2 P1040498-4P1040498-3 

 

PresetsHeaven.com

PresetsHeaven.com ist eine Webseite, die sich fast ausschliesslich mit Presets für Lightroom auseinander setzt. Sie präsentieren jeden Monat verschiedene Presets und die allermeisten davon sind auch gratis.

Zu meinen Lieblingen zählt die:
Creative Catalyst Serie von Nate
CWP Boost Serie von Victor

PH In the City und PH Green Door von Pierre

RJ – Cinema Serie von Ruben

und zu guter Letzt noch zwei Polaroid-Presets von Brandon

Wenn ihr auf den entsprechenden Link klickt, seht ihr auch gleich Beispielbilder, wo ihr ungefähr abschätzen könnt, wie die Presets arbeiten.

 

Zum Abschluss nochmals einen weiteren Link

Also, wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid und euch auf die Suche machen wollt, dann kann ich euch den folgenden Link nur empfehlen, schaut auf eurer Suche unbedingt da mal rein; The Ultimate Free Lightroom Preset List.

 

Was haltet ihr von Presets? Arbeitet ihr überhaupt damit oder lasst ihr die Finger davon? Welches sind eure Favoriten?